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Sekundarschule Hagenberg Gernrode |
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Sekgern.de |
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein |

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Aktuelles |




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Monatsarbeitsplan Februar 2012
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Betriebpraktikum der 9. Klassen vom 04.10.–14.10.2011
Für die hervorragende Gestaltung des Praktikumshefters erhalten folgende Schüler eine Anerkennung:
Alexander Erbrecht, Vanessa Bahr und Tobias Schulze-Riewald
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Treffen mit Buddy Ellias – Anne Franks Cousin
Buddy Ellias und seine Frau waren heißbegehrte Gesprächspartner in Schulen, Institutionen, Gedenkstätten und im Landtag als sie anlässlich der Gedenkfeierlichkeiten zum Befreiungstag von Auschwitz am 27.01.12 in Sachsen-Anhalt weilten. Trotz des straffen Programms, ließ es sich Buddy Ellias nicht nehmen einer Einladung durch den Vizepräsidenten des Landtages und SPD Landtagsabgeordneten, Herrn Miesterfeldt, nach Halberstadt zu folgen und sich mit einer kleinen Gruppe von Schülern im Kaffee Hirsch des Berend-Lehmann Museums am 25.01.2012 zu treffen. Auch Olivia und Caroline aus der 10b der Sekundarschule Gernrode konnten mit Frau Rosenkranz an diesem Treffen teilnehmen, denn sie werden im April zu den jährlichen „Tagen der Begegnung“ in der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge an einer Schüleraktion teilnehmen. Kaum saßen er und seine liebe Frau am Tisch, der mit vielen leckeren Köstlichkeiten gedeckt war, verlor sich die förmliche Anspannung und eine angenehme Erzähl– und Fragerunde begann, in der oft gelacht wurde. Der kleine große Mann erzählte sehr lebendig über seine Kindheitserlebnisse mit seiner Cousine Anne Frank, las aus Briefen von Anne vor und ließ so das Bild eines lebensfrohen Mädchens entstehen. Beide plünderten gern den Kleiderschrank ihrer Großmutter und verkleideten sich, Buddy war immer verärgert, weil Anne in den gemeinsamen Ferien bei Verwandten die besseren Verstecke fand, Anne wollte genau Bescheid wissen über seine Mädchenbekanntschaften. Die Familie von Buddy Ellias überlebte den Holocaust, weil seine Eltern schon 1928 aus beruflichen Gründen in die Schweiz gingen. Sie hatten keine Ahnung vom grausamen Schicksal der Familie von Anne Frank. Buddy Ellias war über die Anne, die er durch ihr Tagebuch kennenlernte sehr erstaunt. Zwei Jahre eingesperrt sein, ließen Anne schnell erwachsen werden und viel nachdenken. Er ist heute Vorsitzender der Anne- Frank- Stiftung, die mit Geldern aus dem Verkauf des Tagebuches von Anne völkerverbindende Projekte fördert. Er bat die Schüler wachsam zu sein und rechtsradikalen Ideen entgegenzuwirken und Zivilcourage zu zeigen, denn Auschwitz war nicht das Ende. Er erinnerte an den Genozid in Ruanda und Srebrenica und die alltägliche Ausgrenzung wegen Hautfarbe oder Religion an vielen Orten der Welt. Am Ende wurden noch viele gemeinsame Fotos gemacht, denn es kann nicht jeder sagen, ich habe den Cousin von Anne Frank gekannt.
Hanka Rosenkranz Lehrerin an der Sekundarschule Hagenberg Gernrode |
Videoschaltung nach Israel: Holocaust-Überlebender spricht mit Schülern
So lautete die Zeitungsüberschrift in der Volksstimme. 17 Schüler der 10.Klassen unserer Sekundarschule Hagenberg Gernrode gehörten zu den 130 Schülern aus 7 Schulen Sachsen-Anhalts, die an dieser neuen Form des Zeitzeugengesprächs am 24.01.2012 im Funkhaus des MDR in Magdeburg teilnehmen konnten. Bei allen Beteiligten merkte man die Anspannung, ob denn auch alles klappt. Nachdem der Kultusminister, Herr Dorgeloh, Herrn Pesach Andermann in Israel begrüßt hatte, konnten wir Schüler unsere Fragen los werden. Herr Andermann hat seine schlimmen Erlebnisse von Flucht, Hunger und Gewalt 60 Jahre lang unter einem Stahlmantel, wie er sagte, verschlossen. Erst mit 70 Jahren wagt er sich in seinem Buch „ Der Wille zum Leben“ an seinen Lebensbericht, mit dem Wunsch, dass seine Worte helfen, sich mit dem Holocaust auseinanderzusetzen für eine friedlichere Welt. Nur seine Schwester und er haben den Krieg überlebt.1929 in Galizien (Ukraine) geboren, hat Herr Andermann schon als Kind Angriffe auf die jüdische Bevölkerung erlebt, als die Deutschen kamen wurde es noch schlimmer. Sein Überleben verdankt er der Zivilcourage und dem Mut zweier ukrainischer und polnischen Frauen, die ihn zeitweilig versteckten. Nach dem Krieg wanderte er nach Israel aus und beteiligte sich aktiv am Aufbau und der Verteidigung des jungen israelischen Staates. Uns interessierte besonders, warum er Mitglied in einem Kibbuz wurde und ob er dieser Siedlungsform heute noch Perspektiven einräumt. 1948 lebten 8% der israelischen Bevölkerung in diesen landwirtschaftlichen Wehrsiedlungen, heute sind es nur noch 2%. Sie waren genossenschaftlich organisiert und wurden oft in unerschlossenen Gebieten gegründet. Jeder sollte sich nach dem Prinzip "jeder nach seinen Möglichkeiten" in die Arbeit einbringen, Entscheidungen wurden basisdemokratisch in einer Vollversammlung beschlossen. Die Kibbuzim arbeiteten unentgeltlich, dafür kümmerte sich der Kibbuz um Wohnung, Kleidung, Verpflegung, gemeinsame Erziehung der Kinder. Auf unsere Frage, ob er sich als Kompromiss für eine Befriedung in der Region einen eigenständigen palästinensischen Staat vorstellen könnte, antwortete er sofort mit ja. Er hätte viele palästinensische Freunde und er wünschte sich noch vor seinem Tod ein friedliches Zusammenleben beider Völker. Auch wenn am Ende die Technik streikte und das Gespräch etwas eher abgebrochen werden musste, war es ein sehr intensives Erlebnis.
Hanka Rosenkranz Lehrerin an der Sekundarschule Hagenberg Gernrode |
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"Erkunde deine Stärken im Praktikum"
Unter diesem Motto gestalteten 42 SchülerInnen der 9. Klassen der Sekundarschule Hagenberg Gernrode ihr Praktikum im VHS – Bildungswerk Quedlinburg, in der BZG Ostharz GmbH Quedlinburg und im Institut für berufliche Bildung (IBB) Quedlinburg. An insgesamt 5 Ausbildungstagen lernten die Schüler die Berufsfelder Hauswirtschaft, Metall-, Holz- und Bauberufe sowie die kaufmännische Ausbildung im VHS – Bildungswerk kennen. Die Ausbildungsbereiche Hotel, Lager / Handel wurden im BZG vermittelt, das IBB zeichnete für den Bereich Altenpflege verantwortlich. Für die SchülerInnen war es nicht das erste Praktikum, hatten sie doch bereits in Klasse 7 und 8 ihre direkten Erfahrungen mit Berufsausbildung gemacht. Nun ging es also darum, Erfahrungen zu vertiefen und neue Bedingungen kennenzulernen, um in der Findungsphase zur Berufswahl erfolgreich zu sein. Große Unterstützung erhielten alle SchülerInnen durch die kompetente Betreuung und die interessante Gestaltung des Ausbildungsablaufes.
Die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit unserer Sekundarschule mit den genannten Bildungsträgern hat auch während dieses Praktikums wieder "Früchte getragen", denn für viele unserer Schüler steht eine Entscheidung für die künftige Berufsausbildung fest.
D. Sawitzki / D. Kunze Lehrkräfte |